Wir, Wildkind-Glas

Wie sind wir auf diese Idee gekommen?

Angefangen hat alles mit einem Beitrag in welchem beschrieben wurde, wie man Flaschen mit einem Faden, Alkohol und Feuer durchtrennen kann. Der Baumwollfaden, am besten gewonnen aus einem Baumwoll-T-Shirt, wird in Alkohol getränkt und um die Flasche gebunden. Im nächsten Schritt zündet man den Bindfaden an und lässt ihn ca. 45 Sekunden brennen. Schreckt man nun die Flasche, samt dem brennenden Faden, in kaltem Wasser ab, so fällt der untere Teil der Flasche in die Spüle.

Nun fanden wir das Ergebnis echt beeindruckend aber nach kurzer Zeit nicht mehr gut genug. Zu Beginn benutzten wir noch Schleifpapier aus dem Baumarkt für Keramik und Glas. Der Fortschritt beim Schleifen war dürftig, und in Kombination mit der doch sehr unebenen Bruchstelle des Glases, extrem verbesserungswürdig.

Wir schafften uns eine Glasschneidemaschine an. Klingt nach großer Technik, ist aber nichts anderes als ein Glasschneider der eine Sollbruchstelle in die Flasche bringt. Geschliffen wird inzwischen auch mit Industriediamanten.

Durch die Handarbeit beim „Cutten“ der Flaschen, wie auch beim Schleifen der Kanten, konnten wir ein Ergebnis erzielen, welches sich sehen lassen kann.

Was ist der Kerngedanke hinter diesen Gläsern aus Weinflaschen?

Wie unglaublich gut ist es denn bitte, wenn man Material verwenden kann, was eigentlich nicht für eine weitere Verwendung gedacht gewesen ist?

Weinflaschen werden in aller Regel für Winzer hergestellt, gefüllt, verkauft, geleert und weg geworfen. Danach landen sie im Müll und werden meistens wieder zu neuen Flaschen verarbeitet. Immerhin. Sie werden wieder verarbeitet. Recycelt.

Eine Flasche zu spülen, zu desinfizieren und sie dann wieder mit Wein zu füllen, ist laut Winzer teurer als einfach wieder eine neue Flasche zu kaufen. Also geben sie uns zum Glück gerne ihre benutzen, wunderschönen Weinflaschen. Und wir? Wir recyceln sie nicht, wir upcyceln sie. Wir fertigen aus etwas Altem, wieder etwas ganz anderes Neues. Recyceln und zweckentfremden. Upcyceln!

Und das finden wir selbst verdammt gut. Wir leisten einen winzigen Beitrag, um den Müll zu reduzieren. Und mittlerweile ist es zu einer privaten Obsession geworden, auf den Straßen nach alten Dingen Ausschau zu halten und sie dann zuhause wieder flott zu machen.

Wenn ihr mehr über unsere Anfänge lesen möchtet, findet ihr HIER noch unseren alten Blog.

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Wir wünschen euch viel Freude mit unseren Produkten und ein wunderschönes Weihnachtsfest!